In meiner Mastodon-Timeline habe ich heute zwei interessante Links gefunden.
Der erste führt zu einem Beitrag bei heise online.
Laut Beschluss des Hamburger Verwaltungsgerichts vom 15. Dezember 2025 könne die Nutzung eines Sprachmodells, wie beispielsweise Chat-GPT, für eine schulische Leistung auch dann einen Täuschungsversuch darstellen und mit der Note „ungenügend“ bewertet werden, wenn die Nutzung des jeweiligen Tools nicht explizit vorher verboten worden sei.
Begründet wurde der Beschluss damit, dass bei schulischen Leistungen grundsätzlich „das Gebot der Eigenständigkeit“ gelte.
„Da ChatGPT zentrale Prüfungsaspekte wie Satzbau, Wortwahl und Grammatik übernehme, sei der Einsatz mit der Hilfe eines Dritten oder dem Abschreiben vergleichbar.“
heise online
Den zweiten interessanten Link fand ich in einem Kommentar unter dem eingangs erwähnten Mastodon-Beitrag.
@dazzr@social.tchncs.de verwies auf einen Blogbeitrag bei kottke.org mit dem Titel „Homework Machine“, den ich, besonders mit den Augen eines Lehrers, im Kontext der Debatte um KI in der Schule sehr lesens- und teilenswert finde.

„HOMEWORK MACHINE
Shel Silverstein’s ‚Homework Machine‘ (1981)
The Homework Machine, oh the Homework Machine,
Most perfect contraption that’s ever been seen.
Just put in your homework, then drop a dime,
Your Homework comes out, quick and clean as can be.
Here it is – ’nine plus four?‘ and the answer is ‚three‘.
Three?
Oh me …
I guess it’s not as perfect
As I thought it would be.“
Bemerkenswert ist außerdem, dass das kurze Gedicht von Shel Silverstein bereits 1981 veröffentlicht wurde.
Der Vollständigkeit halber sei am Ende noch erwähnt, dass Jason Kottkes Quelle ein Thread von @brooksrocco war.
Es bleibt spannend.


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