Mischbetrieb – oder: Mein Tech-Setup im Schuljahr 2021/22

„Jeder Mensch ist anders.“

Die meisten Lehrkräfte, die ich kenne, nutzen im digitalen Lehreralltag überwiegend Hardware, die sie sich selbst gekauft haben.

Auf die Wahl der Technik, die man gern zur Bewältigung der verschiedenen Aufgaben im Lehrerberuf nutzt, hat das eingangs angeführte Zitat direkte oder zumindest indirekte Auswirkungen:

Einige nutzen am liebsten ein einziges Gerät als „Allround-Lösung“. Andere nutzen stattdessen für jeden Anwendungsbereich ein spezielles Gerät. Die einen mögen lieber Hardware eines bestimmten Herstellers. Andere fahren eher einen „Mischbetrieb“.

Jeder „Weg“ hat seine Vor- und Nachteile. Nur selten gibt es objektiv ein „besser“ oder „schlechter“, obwohl dies in emotional geführten Debatten gern von der einen oder anderen Seite suggeriert wird. Am Ende ist es aus meiner Sicht wichtig, dass man sich als Lehrerin oder Lehrer rechtlich korrekt verhält, sich mit dem individuellen Setup wohlfühlt und der Unterricht dadurch an Qualität gewinnt.

Selbst gehöre ich zu dem Typus Lehrkraft, der mehrere Geräte nutzt und der dabei in einem „Mischbetrieb“ unterwegs ist. Unter anderem liegt das sicher daran, dass ich generell ein sehr ausgeprägtes Interesse an Technik habe. Zweitens möchte ich mich ungern zu sehr von dem Ökosystem eines einzigen Techkonzerns abhängig machen.

Weil ich in anderen Blogs gern lese, welche technischen Hilfsmittel Kolleginnen und Kollegen benutzen und weil ich künftig in meinen Blogbeiträgen auch vermehrt über meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit eigener Technik im Lehreralltag schreiben werde, möchte ich diesen Beitrag als eine persönliche, virtuelle Bestandsaufnahme veröffentlichen, um ggf. darauf Bezug nehmen zu können.

Mein mittlerweile nicht mehr ganz taufrisches Aufgebot an Geräten sieht wie folgt aus:

Zuhause:

  • Laptop (Lenovo ThinkPad T440 [Betriebssysteme: Windows 10 + LinuxMint 20]),
  • Docking-Station (Lenovo ThinkPad Pro Dock),
  • externer Monitor (Benq Senseye 3, 24″),
  • externe Funk-Tastatur- und Mauskombination (Logitech K850 + M720),
  • Multifuktionsdrucker (Canon Pixma MX925),
  • Tintenstrahldrucker (Kyocera Ecosys P2040dn) und
  • Netzwerkspeicher (Synology DiskStation DS218j).

Unterwegs/in der Schule:

  • Tablet-Computer (Microsoft Surface Pro 6 [Betriebssystem: Windows 11])
  • Tastatur-Cover (Microsoft Surface Type Cover, Alcantara)
  • Digitaler Stift (Microsoft Surface Pen)
  • Funk-Maus (Logitech Anywhere MX)
  • Adapter zur drahtlosen Bildschirmübertragung (Microsoft 4K Wireless Display Adapter)

Mobil:

  • Smartphone (Samsung Galaxy S 10 [Betriebssystem: Android 11])
  • Bluetooth-Ohrhörer (Samsung Galaxy Buds+)

Rein vom Bauchgefühl würde ich sagen, dass die meisten Lehrerinnen und Lehrer den technischen Mischbetrieb fahren, wobei ich mittlerweile innerhalb meines eigenen Dunstkreises vermehrt feststelle, dass eine wachsende Zahl an Kolleginnen und Kollegen gern Hardware eines einzigen Herstellers, z. B. von Apple, nutzt.

Das Land Schleswig-Holstein stellt seinen Lehrkräften übrigens auch Dienstgeräte zur Verfügung. In freier Wildbahn habe ich die Geräte leider noch nicht gesehen. Ich bin gespannt, ob sich durch diesen Umstand in absehbarer Zeit etwas an meinem Setup ändern wird oder ob ich doch lieber bei meiner eigenen Hardware bleiben möchte.

Fortsetzung folgt…


Quellen:

  1. Beitragsbild: Curcuit Board Pattern Background (gemeinfrei). In: Pixabay. (Letzter Zugriff: 21.11.2021)

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